Viele Stars und Sternchen greifen gelegentlich zu einem guten Whisky. Die Gründe dafür sind allerdings so unterschiedlich wie skurril. So verriet Lady Gaga in einem Interview mit dem US Radiosender Sirius XM das sie derzeit auf Whisky Diät sei: „Ich bin auf der `Betrunken sein - Diät`. Ich lebe mein Leben, wie ich es will – ich bin kreativ. Wenn ich arbeite, trinke ich gerne Whisky. Der Deal ist, ich arbeite jeden Tag – und wenn ich einen Kater habe, gehe ich zum Training. Ich mache eine Menge Yoga.“ Zu welcher Sorte sie greift ist nicht bekannt, sie hat italienische Wurzeln, ist aber in Amerika aufgewachsen, somit könnte ihr Herz auch für Bourbon schlagen. Leisten kann sie sich auf jeden Fall einige edle Tropfen. Auch der Schauspieler Johnnie Depp teilte der englischen Zeitschrift THE SUN mit, dass er im Whisky Fass beerdigt werden will.
Johnnie Depp, der so außergewöhnlich ist wie seine Filme, hat eine neue makabre Idee: „Man könnte mich in ein Whiskey-Fass stecken und jeder könnte einen Schluck nehmen.“ In seinem neuen Film „The Rum Diaries“ stellt er den Autor S. Thompson dar von dem er sich wohl inspirieren ließ. Dieser wollte bei seiner Beerdigung mit einer Kanone abgefeuert werden. Aber auch in der Politik gönnt man sich gern mal ein Gläschen Whisky. Der erste Präsident der USA George Washington war bekennender Whisky Fan und erkannte auch schon damals dessen Potential.
George Washington stammte aus Virginia wo man seit Mitte des 18 Jahrhunderts verstärkt Whisky brannte. 1791 ließ er eine Whiskysteuer einführen und zeigte sein Gespür für den Wert von Alkohol. Doch die Steuer stieß auf Ablehnung welche die „Whisky Rebellion“ entfachte. Erfolgreicher waren Washingtons private Pläne. Er führte als wohlhabender Farmersssohn den Landsitz seines Vaters und nutzte das Getreide mahlen zu seinem Vorteil. Washington baute eine eigene Brennerei auf. Zu Spitzenzeiten lag das Produktionsvolumen bei 40.000 Litern pro Jahr. Die Destillerie wurde sehr erfolgreich und war zudem für damalige Verhältnisse gut ausgestattet. George Washington ging als erfolgreicher Whiskybrenner in die Geschichte ein. Seine Nachkommen hatten jedoch kein Interesse an der Brennerei, so wurde sie abgerissen. Erst seit Beginn des 21 Jahrhunderts wurde sie neu aufgebaut und auch wieder Whisky gebrannt. Heute kann man die Destillerie besichtigen und den Whisky erwerben.
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